Im Interesse unserer vierbeinigen Gäste müssen wir auf die Einhaltung folgender
Aufnahmevoraussetzungen bestehen:
Notwendige Impfungen
-
-
- (Alle Impfungen dürfen nicht älter als ein Jahr, müssen jedoch mindestens 14 Tage alt sein.
-
- Nachweis durch Vorlage des Impfpasses )
- Schnupfen- und Seuche-Impfung
- Tollwut-Impfung (bei Freigängern)
- Leukose- und FIP- Impfung
- Kastration / Rolligkeit
- Kastration bei Katern
- Bei Kätzinnen Kastration oder anderweitige Verhinderung der Rolligkeit während des
Aufenthaltes bei uns
- Parasiten
- Die Katze muss frei von jeglichen Parasiten sein. Hierzu zählen zum Beispiel Flöhe,
........Haarlinge, Ohrmilben.
- Bitte treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen durch Kontrolle bzw. rechtzeitige
........Behandlung und entwurmen Sie Ihr Tier ca. 14 Tage vor einem geplanten Aufenthalt bei uns.
- Falls Ihr Tier spezielle Medikamente benötigt, bitten wir diese in ausreichender Menge
bezogen auf die Aufentahltsdauer mitzugeben
-
- Identifikation des Besitzers
- Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.
Eingewöhnung / Eventuelle Risiken beim Aufenthalt
Für viele Katzen ist der Kontakt mit Artgenossen eine Bereicherung. Sie finden Spielgefährten,
es bilden sich Freundschaften und die Sinne der Katzen werden durch enendlich viele
Erkundungsmöglichkeiten angeregt.
Generell jedoch gilt: Die ersten Tage in der Katzenpension bedeuten für Ihre Katze zunächst
einmal eine Umstellung. Vor allem dann, wenn Ihre Katze zum ersten
Mal bei uns zu Gast ist und/oder noch nie aus seiner gewohnten Umgebung heraus war.
Sehr sensible Tiere ziehen sich meist erst einmal abwartend zurück und beobachten die Situation.
Andere sind mutiger und schon zu Beginn neugierig und kontaktfreudig.
Ähnlich wie beim Menschen kann eine Umstellung des gewohnten Ablaufes das Immunsystem
belasten und Ihr Tier allgemein anfälliger gegen Keime und Bakterien werden lassen.
Selbstverständlich werden die Räumlichkeiten des "Mohrenhofes" täglich gründlich gereinigt
und regelmäßig desinfiziert, aber grundsätzlich bringt jedes einzelne Tier auch seine eigene
Keimflora mit. Besonders sehr betagte Tiere, oder durch Schicksalsschläge schon vorbelastete
Tiere, können auch ohne jeden Kontakt mit anderen Katzen erkranken. In solchen Fällen können
theoretisch Krankheiten die Oberhand gewinnen, die bereits in der Katze
schlummern , jedoch unter stabilen Verhältnissen eventuell nicht zum Ausbruch gekommen wären.
Ein jüngeres Tier, mit einem gesunden Selbstbewußtsein, das im Freigang sowohl sein
Immunsystem stärken als auch Kontakt mit anderen Katzen pflegen kann und den Umgang mit
ihnen von daher bereits gewohnt ist, wird sich sicherlich leichter eingewöhnen können, als ein
sehr betagtes Tier, das evtl. bisher mit nur wenigen ihm vertrauten Menschen und ohne
Artgenossen ausschließlich in der Wohnung lebte.
Wichtig: Wir sind uns im "Mohrenhof" der oben ganannten Risiken für das einzelne Tier sehr
bewußt. Daher gilt für uns auf der psychischen Ebene als oberstes Gebot, alles zu tun, um den
Stressfaktor für Ihr Tier so minimal wie möglich zu halten. Jedes neu ankommende Tier wird
zunächst einmal für kurze Zeit in einem Einzelzimmer untergebracht. (Bei mehreren Tieren aus
einem Haushalt bleiben diese natürlich zusammen.) Hier hat es nach der oftmals schon
aufregenden Anfahrt Gelegenheit, sich in aller Ruhe zu aklimatisieren und ohne den Kontakt zu
fremden Tieren die neue Umgebung zu erkunden. Dadurch gewinnt Ihr Tier meist sehr schnell
Sicherheit und die Eingliederung in das schon bestehende Katzenrudel kann wesentlich
schonender erfolgen. In der Regel ist die neue Katze sehr neugierig, wie es hinter dieser
verschlossenen Tür weiter geht und sie kann dann bei geöffneter Tür um einiges entspannter und
selbstbewusster die zunächst fremde Umgebung mit den anderen Katzen erkunden.
Zusätzlich ist an dieser Stelle zu bemerken, daß wir im "Mohrenhof" sehr darauf achten, daß
genügend Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten für das einzelne Tier vorhanden sind, so dass bei
Bedarf der individuelle Persönlichkeitsabstand der einzelnen Katze gewährleistet und sie nicht
gezwungen ist, sich auf zu engem Raum mit zu vielen anderen Tieren aufzuhalten. Wir nehmen
daher auch weit weniger Tiere auf, als uns vom Veterinäramt auf die Größe der Fläche des
gesamten Hauses genehmigt wurde.
Auf diese Art können die Tiere in der Regel nach der Eingewöhnungsphase einen angenehmen und
entspannten Aufenthalt bei uns verbringen.
Sie sehen, wir tun unser Möglichstes, damit Ihre Katze eine angenehme Zeit bei uns hat und Sie sie
nach Ihrer Rückkehr wieder gesund und munter sowie ohne jede psychische Verstörung in die
Arme schließen können. Die Rückkehr in die gewohnte Umgebung fällt Ihrem Liebling danach kein
bisschen schwer und wird völlig problemlos sein.
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Was ist Katzenschnupfen? -> Impfung
Die Impfung gegen Katzenschnupfen ist eine Grundvoraussetzung zur Aufnahme
Ihrer Katze bei uns.
Im Folgenden eine kurze allgemeine Information zu dieser Katzenkrankheit (ohne Gewähr):
Der Katzenschnupfen ist eine sehr ernsthafte Erkrankung für eine Katze,
nicht zu vergleichen mit unserem Schnupfen. Viele unterschiedliche Erreger
des Katzenschnupfens sind heute bekannt, wie verschiedene Viren, Mikroben und Bakterien.
Die Ansteckungsgefahr ist groß, die Übertragung erfolgt im direkten Kontakt der Tiere.
Bereits wenige Tage nach einer Infektion zeigt sich der Katzenschnupfen in häufigem Niesen,
und bald gesellen sich schleimiger Nasenausfluss, kräftiges Speicheln und Tränenfluss dazu.
Die Katze hat Fieber um 40°C. Sie atmet zunehmend durch den Mund und verweigert jede
Futter- und Flüssigkeitsaufnahme. Wenn die Katze jetzt nicht in tierärztliche
Behandlung kommt, können Augenschädigungen bis hin zur Erblindung verbleiben,
in seltenen Fällen kann es zum Tod der Katze kommen.
Die Behandlung des Katzenschnupfens richtet sich nach den Symptomen,
in jedem Fall muss aber ein Antibiotikum über eine ausreichende Zeit verabreicht werden.
Der Besitzer kann die Behandlung unterstützen, indem er die Verklebungen und
Verkrustungen der Nasenöffnungen durch feuchte Tücher auflöst und entfernt,
damit die Nasenatmung wieder möglich wird.
Man muss unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten,
notfalls muss der Tierarzt mittels Infusion helfend eingreifen.
Es wird häufig eine chronische Verlaufsform des Katzenschnupfens beobachtet,
d. h. es zeigen sich immer wieder in unterschiedlicher Heftigkeit die beschriebenen
Krankheitsbilder.
Gegen Katzenschnupfen gibt es Schutzimpfungen
Grundimmunisierung: Ab der neunten Lebenswoche die erste Impfung,
vier Wochen später die zweite Impfung.
Der Impfschutz hält ein Jahr vor. Danach sollte jährlich nachgeimpft werden.
Notwendig ist die Impfung für alle Katzen.
Katzenschnupfen kann sehr schnell chronisch werden.
Probleme: Es gibt inzwischen Resistenzen, so dass immer häufiger auch geimpfte Tiere
an Katzenschnupfen erkranken.
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Die Impfung gegen Katzenseuche ist eine Grundvoraussetzung zur Aufnahme Ihrer Katze bei uns.
Im Folgenden eine kurze allgemeine Information zu dieser Katzenkrankheit (ohne Gewähr):
Die Katzenseuche wird durch das feline Parvovirus ausgelöst und ist eine hochansteckende
Infektionserkrankung. Das Virus ist in der Umwelt äußerst widerstandsfähig und findet sich
in allen Körpersekreten der Katze. Die Aufnahme des Virus erfolgt über die Mund- und
Nasenschleimhäute, wo es sich auch vermehrt.
Die Katzenseuche beginnt bereits drei bis sechs Tage nach einer Infektion mit massiven
Störungen des Allgemeinbefindens in Form von sehr hohem Fieber, Erbrechen
und Appetitlosigkeit. Danach tritt im Falle einer so genannten
perakuten Verlaufsform innerhalb von zwölf bis 36 Stunden der Tod ein.
In ihrer so genannten akuten Form stellen sich dann äußerst heftige und blutige Durchfälle
ein, bei starker plötzlicher Verringerung der weißen Blutkörperchen (Panleukopenie).
Durch den hohen Flüssigkeitsverlust sterben die meisten Tiere an akutem Kreislaufversagen.
Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung überleben nur wenige Tiere. Die Diagnose der
Katzenseuche gelingt über den Nachweis der Parvoviren im Kot.
Zum Glück hat die Katzenseuche heute ihren Schrecken verloren, da es einen wirksamen
Impfschutz gibt.
Grundimmunisierung: In der neunten oder zehnten Lebenswoche erfolgt die erste Impfung,
vier Wochen später die zweite Impfung.
Der Impfschutz hält ein Jahr vor. Danach ist eine Auffrischung notwendig .
Die Impfung ist unentbehrlich für alle Katzen, auch wenn sie weder Freigang noch Kontakt zu
fremden Katzen haben. Die Erreger sind äußerst widerstandsfähig und werden vom
Menschen in die Wohnung eingeschleppt .
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Die Impfung gegen Tollwut ist eine Grundvoraussetzung zur Aufnahme Ihrer Katze bei uns.
Im Folgenden eine kurze allgemeine Information zu dieser Katzenkrankheit (ohne Gewähr):
Die Tollwut ist eine Viruserkrankung, die nach dem Tierseuchengesetz (TierSG) meldepflichtig ist.
Liegt kein gültiger Impfnachweis vor, kann eine Katze im Verdachtsfall eingeschläfert oder in
Quarantäne genommen werden, sofern sie sich in einem Tollwutsperrbezirk aufhielt.
Das Tollwutvirus wird hauptsächlich durch Bisse von infizierten Nagern übertragen,
es kann aber auch über die Mundschleimhaut beim Verzehr infizierter
Tiere aufgenommen werden.
Achtung! Die Katze kann die Tollwut durch Bisse auf den Menschen übertragen!
Das Tollwutvirus verliert im austrocknenden Speichel seine Infektiosität in wenigen Stunden,
in ungekühlten Kadavern in etwa einem Tag und in gekühltem Gewebe in mehreren Tagen.
Nach einer Infektion vermehrt sich das Virus zunächst im Muskelgewebe, bevor es über die
Nervenbahnen ins Hirn gelangt, wo es sich stark ausbreitet. Das Virus verbreitet sich darüber
hinaus in die Augennetzhaut und die Speicheldrüsen.
Nach zehn bis 15 Tagen kommt es zum Ausbruch der Tollwut, die in drei Stadien
durchlaufen wird.
In den ersten ein bis zwei Tagen kommt es zu auffälligen Verhaltensveränderungen
(scheue Tiere werden zutraulich oder umgekehrt), vergrößerten Pupillen und erhöhter
Temperatur. Daran anschließend zeigen sich über zwei bis vier Tage hinweg
Muskelzuckungen, Koordinationsstörungen der Hinterläufe, Schluckbeschwerden
und erhöhte Speichelproduktion sowie ein deutlich aggressives Verhalten.
Das letzte Stadium führt innerhalb von ein bis vier Tagen zum Tod durch fortschreitende
Lähmung, begleitet von großer Angst.
Man kann die Katze durch eine Tollwutschutzimpfung sehr gut schützen.
Grundimmunisierung: Einmalige Impfung ab der zwölften Lebenswoche.
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Was ist Leukose? -> Impfung
Die Impfung gegen Leukose ist eine Grundvoraussetzung zur Aufnahme Ihrer Katze bei uns.
Im Folgenden eine kurze allgemeine Information zu dieser Katzenkrankheit (ohne Gewähr) :
Das feline Leukämievirus - umgangssprachlich "Leukose" (FeLV) kann eine Vielzahl
unterschiedlichster Erkrankungen bei der Katze hervorrufen, wobei Tumore der weißen
Blutkörperchen (Leukämie, oder veraltet Leukose) eher selten sind. Häufiger werden
Blutarmut, Lymphknotentumore, vom Knochenmark ausgehende Tumore sowie Störungen
des Immunsystems und Magen-Darm-Traktes beobachtet.
Die Übertragung erfolgt über den Speichel und den Kot. Da das Virus in der Umwelt nur wenige
Minuten überlebensfähig ist, ist zur Übertragung ein enger Kontakt mit anderen Katzen nötig.
Die Ansteckungsgefahr nimmt mit der Größe einer Katzenpopulation zu.
Die überwiegende Zahl der infizierten Katzen kann das Virus erfolgreich eliminieren,
bei einem Teil der Katzen verbleibt es aber im Körper.
Eine Diagnose einer FeLV-Infektion erfolgt durch einen direkten Nachweis des FeLV
in einer Blutprobe. Bei positivem Ausgang muss diese Blutuntersuchung nach ein paar
Wochen wiederholt werden, erst bei erneutem positiven Ergebnis ist die Diagnose gesichert.
Bei dauerhafter FeLV-Infektion ist keine Heilung im Sinne einer Entfernung der FeLV möglich.
Solche Katzen sterben innerhalb von drei bis fünf Jahren an den angeführten
FeLV-assoziierten Erkrankungen. In erreger- und stressarmer Umgebung (ausschließliche
Wohnungshaltung) haben sie jedoch eine längere Überlebensdauer zu erwarten.
Es gibt eine FeLV-Schutzimpfung mit ausreichendem Impfschutz für Freigänger und
Katzen in mittelgroßen Katzenpopulationen
Grundimmunisierung: Ab der zwölften Lebenswoche die erste Impfung und
zwei Wochen später die zweite Impfung.
Danach jährliche Auffrischung.
Notwendig ist diese Impfung für Freigänger und Katzen, die in größeren Gruppen leben.
Problem: Die Impfung bzw. die Trägersubstanz des Impfstoffes (Adjuvans) steht im Verdacht,
bei älteren Katzen sehr aggressive Tumoren auszulösen - das so genannte impfinduzierte
Fibrosarkom. Das Risiko scheint mit der Häufigkeit der durchgeführten Impfungen,
der Anzahl verschiedener Impfungen an einer Impfstelle und dem Lebensalter des
geimpften Tieres zu steigen. Da ältere Katzen anscheinend einen höheren Eigenschutz
aufweisen und der Impfschutz ohnehin länger als ein Jahr anzuhalten scheint,
empfehlen manche Tierärzte, die Impfung nicht jährlich, sondern nur alle zwei bis
drei Jahre zu wiederholen und ab dem siebten Lebensjahr gar nicht mehr durchzuführen.
Unabhängig davon sollte auf keinen Fall im Nacken, sondern auf den hinteren
Oberschenkeln geimpft werden, weil dort ein evtl. auftretendes Fibrosarkom
wesentlich erfolgversprechender operiert werden kann. Außerdem sollte die
Leukose-Impfstelle nicht für andere Impfungen genutzt werden (Empfehlung: hinten links).
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Welche zusätzlichen Impfungen sind sinnvoll?
Über die oben genannten Impfungen hinaus gibt es noch die Möglichkeit, Ihr Tier gegen FIP
(Feline Infektions Peritonitis) zu impfen.
Bitte besprechen Sie dies im Einzelfall mit Ihrem Tierarzt.
Hier eine kurze allgemeine Information zu dieser Katzenkrankheit (ohne Gewähr):
Die feline infektiöse Peritonitis ist eine Infektionserkrankung, die nicht sicher nachgewiesen
werden kann, vor der es keinen zuverlässigen Schutz gibt und für die keine
Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind. Sie führt immer zum Tod der Katze. Am häufigsten
erkranken junge Katzen bis zu zwei Jahren und ältere Tiere ab 14 Jahren.
Man kennt zwei verschiedene Verlaufsformen, die trockene FIP und die feuchte FIP.
Bei letzterer kommt es wegen des entzündeten Bauchfells, Herzbeutels und Brustfells
zu massiven Ergüssen in die entsprechenden Körperhöhlen. Dies führt zum typischen
"Wasserbauch". Bei der trockenen Form bleiben Flüssigkeitsabsonderungen der
entzündeten Organe aus. Allerdings werden auch Mischformen beider Verlaufsformen
der FIP beobachtet.
Die Krankheitserscheinungen beim Ausbruch einer feuchten FIP sind vielfältig:
Meist verweigert die Katze die Nahrung, magert ab und sieht ganz offensichtlich krank aus.
Dann kommt es zu einer starken Zunahme des Bauchumfanges, und Fieber setzt ein.
Die trockene FIP wird von weniger klaren Symptomen begleitet: Auch hier treten
Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust ein. Darüber hinaus beobachtet man häufig
Blutarmut, Gelbsucht und manchmal Probleme mit den Augen und dem Nervensystem.
http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html
Die Ursachen für FIP sind noch nicht abschließend geklärt.
Heute geht man davon aus, dass es zunächst zu einer Infektion mit völlig harmlosen
und überall in der Umwelt anzutreffenden felinen enteralen Coronaviren (FECV) kommt.
Die überwiegende Mehrheit aller Katzen reagiert mit einer funktionierenden Immunantwort.
Leider mutieren diese FECV recht häufig, weshalb manchmal mutierte FECV entstehen können,
die die gefährliche FIP auslösen können. Diese Viren nennt man dann FIP-Viren.
Eine Katze infiziert sich also nicht mit FIPV, sondern mit FECV. FIPV entstehen erst durch
Mutation in der Katze.
Seit 1991 ist eine Schutzimpfung gegen FIP auf dem Markt, der direkt in die Nase der Katze
geträufelt wird. Der Impfschutz wirkt über Antikörper in den Schleimhäuten der Nase,
des Mundes und des Rachens, die die über den Mund und die Nase aufgenommenen
FECV noch vor Eintritt in den Körper bekämpfen sollen.
Die Wirksamkeit dieser Impfung wird in der Fachwelt allerdings äußerst kontrovers diskutiert.
Weitgehend einig ist man sich darüber, dass eine Impfung nur für Katzen zu empfehlen ist, die
noch nie Kontakt mit Coronaviren hatten. Aber selbst dann liegt die Schutzwirkung bei deutlich
unter 100 Prozent.
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Wie entsteht der Pensionspreis?
Der Pensionspreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Diese sind zum Beispiel:
Arbeitskosten
Miete der Räumlichkeiten
Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom, sonstige Abgaben)
Fahrzeugkosten für Beschaffungen, Werbemaßnahmen
Bau- und Materialkosten (Renovierungen, Ausbesserungen, Reparaturarbeiten)
Zubehör (z.B. Inneneinrichtung, Kratzbäume, Katzenspielzeug usw.)
Reinigungskosten, regelmässige Desinfektion von Räumen und Ausstattung
Steuern/Beiträge (z.B.MwSt, Abgaben, IHK)
Katzenstreu
Futterkosten
Der Preis setzt sich also aus vielen einzelnen Kostenfaktoren zusammen und besteht nicht nur aus
Futter und Streu, wie eventuell fälschlicherweise angenommen wird.
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Was, wenn sich meine Katze nicht mit anderen verträgt?
Durch die schonende Eingewöhnung (siehe: Eingewöhnung / Eventuelle Risiken beim Aufenthalt)
und Eingliederung kommt es in seltensten Fällen zu Problemen.
Agressives Verhalten tritt äußerst selten auf.
Ihr Tier wird sich fremden Katzen gegenüber weitaus entspannter verhalten, als Sie
dies zu Hause eventuell schon beobachtet haben. Nachdem kein Tier hier
sogenanntes Revierrecht hat, entfällt auch der Drang, dieses Revier zu verteidigen.
Die Katze nimmt sich also ein gehöriges Stück zurück und ist fremden Artgenossen gegenüber
wesentlich freundlicher und aufgeschlossener. Sollte es dennoch einmal Probleme geben
oder ein sehr ängstlliches, übersensibles Tier sich zu
sehr stressen, so besteht immer die Möglichkeit, dem Tier einen Raum für sich zu bieten
und es separat von den Anderen zu halten.
Für Katzen, die bereits von vorne herein für Agressionen gegenüber Argenossen bekannt sind,
besteht die Möglichkeit der Unterbringung in einem Einzelzimmer.
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Was, wenn meine Katze krank wird?
I
In unserer Pension wird alles getan, um eine Erkrankung Ihres Tieres zu vermeiden.
Bedenken Sie jedoch: Katzen sind Lebewesen.
Daher kann niemand garantieren, dass nicht doch einmal eine Erkrankung vorkommt.
In einem solchen Fall wird der Tierarzt konsultiert, bei dem Ihre Katze in Behandlung ist,
sofern dieser sich in zumutbarer Entfernung befindet.
Dieser wird über alle weiteren Behandlungsmaßnahmen entscheiden.
In Notfällen, oder bei zu großen Entfernung Ihres Tierarztes wird ein von uns
bestimmter Tierarzt benachrichtigt werden.
Seien Sie versichert, dass in Krankheitsfällen alles für Ihre Katze getan wird.
Entsprechende Kostenregelung entnehmen Sie bitte den AGBs.
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Was muss ich mitbringen?
i
Benötigt wird in jedem Fall der Impfpass des Tieres.
Dieser bleibt während des Aufenthaltes Ihrer Katze bei uns.
Wenn Sie möchten, können Sie auch einen persönlichen Gegenstand wie eine Decke oder ein
Kissen der Katze mitbringen. Für manche Katzen erleichtert es die Eingewöhnung,
wenn ein vertrauter Geruch um sie ist. Für diese Gegenstände kann allerdings keine Haftung
übernommen werden
Der Transportkorb Ihrer Katze kann während des Pensionsaufenthaltes bei uns
verbleiben. Hilfreich ist es, wenn dieser Korb bereits von Ihnen gekennzeichnet ist.
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Was wird gefüttert?
Grundsätzlich bieten wir jeder Katze das vertraute Futter an, das sie auch zu Hause bekommt.
Sofern es sich um handelsübliches Futter handelt, ist dies selbstverständlich inklusive.
Lediglich Spezialfutter müssten Sie selbst stellen
Wir achten bei Feucht- und Trockenfutter stets auf hochwertige Futterqualität.
Leckerlis sind selbstverständlich.
Darüber hinaus wird regenmäßig Hüttenkäse, Quark, Katzenmilch, gekochtes Hühnerfleisch,
gekochter Fisch und ähnlich Leckeres angeboten.
Spezielle Futterwünsche Ihrer Katze werden natürlich gerne entgegengenommen.
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Was, wenn der Pensionsplatz nicht mehr gebraucht wird?
Bitte stornieren Sie unbedingt umgehend Ihre Reservierung!
Gerade in der Ferienzeit, in der die Pensionsplätze schnell belegt sind
und wir eventuell manchen Kunden Absagen erteilen müssen, ist es sehr wichtig,
dass Sie rechtzeitig stornieren.
Nur so kann der Platz, der für Ihre Katze vorgesehen war, anderweitig vergeben werden.
Falls ein Kunde nicht storniert, entsteht der Katzenpension ein finanzieller Schaden,
welcher vom Besitzer zu ersetzen ist.
Weiterhin behalten wir uns in einem solchen Fall vor, in Zukunft keine Reservierungen
dieses Kunden mehr anzunehmen.
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